Der Umgang von Online-Shops mit Retouren war in den vergangenen Jahren alles andere als nachhaltig. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das zu ändern. Doch was passiert eigentlich genau mit zurück geschickten Waren?

Jeder macht es: Einige Kleidungsstücke, Geräte oder Haushaltsutensilien sind schnell bestellt und sogar mehr als nötig. Denn das Zurückschicken ist kostenlos. Bei Händlern wie Amazon reicht in der Regel ein Klick auf der Webseite und schon geht das Päckchen kostenfrei… ja, wohin eigentlich? In der Regel werden Retouren nicht überprüft, neu verpackt und zurück in den Handel gegeben. Die Prüfung ist zeitintensiv und kostet die Händler somit Geld. Viele Retouren werden deshalb einfach vernichtet. Neuwertige Ware, die zerstört wird. Laut dem Redaktionsnetzwerk Deutschland wurden im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik 530 Millionen Pakete retourniert.

Zweites Leben für Neuware

Im Oktober 2020 wagte die Regierung einen Vorstoß, um das Zerstören von Retouren zu verhindern. Allerdings ohne Online-Händlern, die dagegen verstoßen, Konsequenzen anzudrohen.  Geholfen hat das neue Gesetz deshalb kaum, wie Journalisten 2021 herausgefunden haben. Hinzu kommt, dass Online-Händler oft nicht angeben müssen, wie sie wirklich mit ihren Retouren umgehen. Die Umweltschützer von Greenpeace forderten bereits ein Transparenzgebot, das sich diesem Problem annimmt und im zweiten Schritt ein erneutes Vernichtungsverbot.

Mittlerweile landen viele Retouren aber auch bei Retourenhändlern. Retouren-Kiste 1.0 hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ware wieder in den Handel zu bringen. Das ist nicht nur nachhaltiger, sondern sorgt auch dafür, dass Schnäppchenjäger, die den Weg in unseren Online-Shop oder unser Geschäft in Gedern finden, Neuware viel günstiger kriegen. Schaut also regelmäßig in unserem Shop vorbei oder kommt uns besuchen!